Ende der 70er Jahre fand sich im TSV Schäftlarn e.V.
eine Gruppe von Mitgliedern, die an Stockschießen Interesse hatte. Sie stammte überwiegend aus dem Kreise der
TSV-Fußball-Senioren oder zumindest der TSV-Fußball-Anhänger. Zum harten Kern gehörten damals u.a.
Albert Auer, Bruno Allmer, Hermann Bernard, Bruno Dietz, Karl Dresbach, Franz Hecker, Hans Loth sen., Hans Magerl, Sepp Strobl
sowie Fritz und Franz Ziehfreund. Ein Teil von ihnen ist heute noch aktiv.
Mit Unterstützung des Hauptvereins wurden neben der
Vereinsgaststätte zwei Asphaltbahnen erstellt; heute werden sie auf der gegenüber liegenden Seite von der später
errichteten Tennishalle begrenzt. Die Bahnen sind sowohl für den Sommerbetrieb als auch für den Winterbetrieb geeignet;
im Winter werden sie mit Hilfe von Plastikbahnen und viel Wasser in Eisstockbahnen verwandelt - entsprechende Temperaturen
vorausgesetzt. Die Initiative fand seinerzeit im TSV und in Schäftlarn viel Anklang. Unter Leitung von Albert Auer wuchs
die Abteilung schnell auf etwa 60 Mitglieder an. Sowohl Damen als auch Herren spielten mit großem Engagement. Die Abteilung
beteiligte sich mit Damen- und Herren-Mannschaften an den bayerischen Stockschützen-Turnieren im Bezirk III Oberbayern.
Ende der 80er Jahre ließ das Interesse am Stockschießen in Schäftlarn
leider deutlich nach. Die Zahl der aktiven Stockschützen im TSV ging zurück. Turnier-Mannschaften konnten nicht mehr
gebildet werden. Seither wird das Stockschießen im TSV als reines Freizeitvergnügen, aber dennoch mit viel Herzblut
betrieben. Die Größe der Abteilung bewegt sich um etwa 30 Mitglieder, darunter leider nur noch wenige Damen.
Am Wochenende trifft man sich nach wie vor zu den Fußball-Spielen der TSV-Mannschaften.